Über mich

Solange Caviezel

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Was sich dir als Lebensthema, Problem oder Trauma zeigt, darin sehe und fühle ich den verborgenen Schatz und das darin liegende Potential.
Bist du bereit, deine eigene beste Weggefährtin, bester Weggefährte zu sein, um wahre Verbindung zu erleben?

Ich sehe etwas, was du nicht siehst und das birgt einen Schatz in sich, der schon immer in dir angelegt ist. 

Doch ich kann auch das sehen, was dich daran hindert, diesen Schatz in dir zu erkennen, denn ich habe die Fähigkeit, im Energiefeld des Bewusstseins zu lesen und somit biete ich ein Bewusstseins-Raum, in dem ein Scheinwerfer auf die dunklen und verborgenen Räume und Anteile gerichtet wird, die nicht deinem wahren Sein entsprechen. Dabei geht es nicht darum, dass darüber immer gesprochen werden muss, sondern alleine dadurch, dass es im Bewusstseinsfeld gesehen ist, passiert auch etwas in deinem Unterbewusstsein.

Was ich mitbringe

Schon in meiner frühen Kindheit hatte ich ein Talent dafür die Emotionen und Gedanken und Mechanismen anderer zu erfassen und diese hervorzuheben. Das kam natürlich nicht immer gut an, doch aus meiner kindlichen Unschuld heraus schien ich darauf zu zeigen, was ich wusste, nicht dem Wahren, dem wirklichen Sein dieser Person entsprach. Ich könnte sagen, in mir ist etwas angelegt, dass stets nach der Wahrheit sucht und dabei sehe ich die Vollkommenheit und Ganzheit genauso, wie das, was es verdeckt.

Mit meiner Sensitivität, starken Empathie und Kreativität, dachten früher alle, dass ich mal Kindergärtnerin werden würde. Doch über viele Wegverzweigungen kümmere ich mich heute vor allem um die verletzten kindlichen Anteile in Erwachsenen.

Doch um dazu das Verständnis und Ressourcen zu erhalten und immer wieder zu erweitern, schien es vor allem darum zu gehen, tief durch meine eigenen dunklen Täler zu wandeln.

 

Mein eigener Weg

Bis Anfang meiner 30er Jahre war ich davon überzeugt, dass man mich auf dem falschen Planeten gewaltsam rausgeworfen hatte. Für mich war das Leben ein Überlebenskampf, in dessen ich oft gewünscht hatte, nicht so eine gute Kämpferin zu sein, sondern mich dem Leben entziehen zu können. In dieser Zeit hatte ich jedoch auch angefangen meinen Werkzeugkoffer für meine heute therapeutische Tätigkeit zu packen, denn ich hatte keine Therapie ausgelassen, die mir begegnete, teils aus Neugier, teils aus Verzweiflung und teils aus einer tieferen Weisheit heraus, dass dies Wichtig als Erfahrung meines weiteren Weges war. 

Erst Anfangs der 30er hatten sich zwei tiefgreifende und lebenseinschneidende Traumata von meinem Unterbewusstsein in mein Bewusstsein offenbart. Das eine war pränatal, das andere in der Zeit zwischen 2 und 4 Jahren ca. entstanden. Es war ein Schock und gleichzeitig eine Erlösung, denn endlich hatte ich verstanden, warum das Leben bis dahin so war, wie es für mich war – eben hauptsächlich ein dunkles Tal.

 

“brauchte es etwas Höheres, worin Sicherheit
und Stabilität zu finden ist.”

 

Und so ging mein Heilungsweg immer weiter. Dabei war lange Zeit die Spiritualität (und ich gebe zu, ganz zu Beginn gar die Esoterik) der Anker, an dem ich mich festhielt. Denn wenn das Leben selbst und die Menschheit als Bedrohung und Schmerzhaft empfunden wird, brauchte es etwas Höheres, worin Sicherheit und Stabilität zu finden ist. Und dabei waren die Lichtwesen und spirituellen Wege sehr hilfreich, weil sie mir die Ressourcen und Sicherheit gaben, um das Leben zu meistern. 

 

Wenn „Spiritualität“ den Weg begrenzt

Heute wo ich mehr in der Traumatologie unterwegs bin, ist mir umso klarer, weshalb daher so viele Menschen nach Mediums, spirituelle Beratungen und Methoden suchen, weil man durch Antworten und Begleitung von höheren Ebenen nach Sicherheit sucht. Doch ab einem bestimmten Punkt, hilft dies eben nicht mehr weiter, sondern ist eben ein Trugschluss. Denn so lange wir die Sicherheit und Antworten im Aussen suchen, ohne die Anteile in uns zu wandeln und integrieren, kommen wir nicht in unserer Ganzheit an. Dabei ist für mich grosse Achtsamkeit geboten, inwiefern der spirituelle Weg unterstützend ist und ab wann er nur über unsere Verstandes und Bewusstseinsebene geht, wo wir nach Sicherheit in Antworten von Aussen suchen, auch wenn es dabei das Universum, die Engel oder andere Wesenheiten sind.

 

“die ach so „trendige“ Spiritualität grosse Hindernisse
und Einschränkungen mit sich bringt”

 

Und so hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass die ach so „trendige“ Spiritualität grosse Hindernisse und Einschränkungen mit sich bringt, die Heilung durch Konzepte und eben sogenanntem „spiritual bypassing“ gar verhindert.

So hat sich mein Weg in den letzten Jahren immer mehr zu diesem Bewusstsein des reinen Seins geführt und darin die Erkenntnis, dass wir unser reines Sein, unseren natürlichen Zustand, wer wir sind, in diesem Leben verkörpern können.

 

In der Traumatologie fügt sich für mich alles zusammen

Mit der Traumatologie wird mir klar, dass einerseits Bewusstsein verkörpert sein muss und dass darin sowohl der spirituelle Ansatz der Ganzheit und somit Integration von allem was ist, enthalten ist. Dabei hatte ich Somatic Experiencing bereits im 2009 kennen gelernt und war so fasziniert von der Methode, dass ich immer wieder überlegt hatte, dieses Training zu absolvieren. Doch war es eben wichtig, die anderen Bereiche zu erforschen, um nun sowohl das Verständnis aus den spirituellen Ansätzen und deren Motive sowie die der psychologischen Ansätze in der Traumatologie vereinen zu können.

 

“wie perfekt mein Leben bis ins letzte Detail
orchestriert wurde und weiterhin wird
.”

 

Heute ist mir bewusst, wie perfekt mein Leben bis ins letzte Detail orchestriert wurde und weiterhin wird. Ich bin der Meinung, dass wir im therapeutischen Bereich Menschen immer nur bis in die Tiefen begleiten können, wie wir selbst gegangen sind und die nötigen Ressourcen daraus gezogen haben, um eben in unserer Praxis die entsprechende Co-Regulation und Bewusstseinsfeld zu kreieren.

Ich bin heute an einem Punkt in meinem Leben, wo ich damals nie gedacht hätte, dass es überhaupt möglich ist, einen Ort von solchem Frieden und reinem Sein in mir zu finden und darin findet das Leben weiterhin statt – mit Stürmen und Ruhephasen und allem dazwischen aber die Identifikationen fallen immer mehr weg…. The journey keeps going.

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