Am Sonntag, 21. Dezember 2025, um exakt 16:03 Uhr (Mitteleuropäische Zeit), markiert die Wintersonnenwende den Höhepunkt des Jahres und leitet die längste Nacht des Jahres ein. Ab diesem Moment kehrt das Licht zurück – und mit ihm die Veränderung. Die dunkle Jahreszeit geht zu Ende, und das Tageslicht wird zunehmend stärker. Diese Rückkehr des Lichts ist der zentrale Aspekt der Wintersonnenwende und wird traditionell gefeiert, um die noch kommenden langen Wintermonate mit neuer Energie zu überstehen.
Im keltischen Jahreskreis ist die Wintersonnenwende ein besonders wichtiges Fest, das als Albuan Arthuan bekannt ist. Es symbolisiert nicht nur das Wiedererwachen des Lichts, sondern auch den Abschluss des alten Jahres und den Übergang zu einem neuen Zyklus. In vielen Kulturen wird dieser Zeitpunkt genutzt, um Altes loszulassen, bevor es mit den heiligen Rauhnächten ab dem 24. Dezember weitergeht. In diesen wird das Schicksalsrad für das kommende Jahr neu gesponnen – eine Zeit der Transformation und der Neuausrichtung.
Deshalb ist die Wintersonnenwende am 21./22. Dezember ein idealer Moment, um auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und zu entscheiden, was wirklich nicht mehr mit ins neue Jahr und die Rauhnächte genommen werden soll. Dabei lohnt es sich auch intensive Reinigungsrituale von Räumen, Edelsteinen und anderen persönlichen Dingen durchzuführen, um energetisch alles Alte rauszuschaffen.
Es empfiehlt sich ebenfalls den Keller (welcher für die Vergangenheit steht), Schubladen, Schränke, Papierkram etc. auf Vordermann zu bringen. Denn während den Rauhnächten vom 24. Dezember bis 6. Januar sollte der Fokus auf dem Neubeginn und der Ausrichtung für die kommenden Monate im neuen Jahr liegen.
Es gibt viele Möglichkeiten, was du zur Wintersonnenwende machen kannst. Hier ein paar Tipps:
- Jahresrückblick mit Erzengel Jeremiel: Verbinde dich in einer Meditation mit Erzengel Jeremiel und dem violetten Licht. Lasse dich durch das vergangene Jahr führen und dir zeigen, was noch nicht im Gleichgewicht ist, was du loslassen und welche Ressourcen du mitnehmen möchtest. Du kannst dir während der Meditation zwischendurch Notizen machen und dich danach wieder von Gedankenimpulsen, Bildern und Gefühlen leiten lassen.
- Versöhnungsritual: Wandere durch deine Agenda und schaue dir die Ereignisse an, mit denen du noch nicht in Frieden bist. Schicke diesen Situationen Licht und gehe in ein Versöhnungsritual. Notiere dir, welche Lektionen und Ressourcen du aus diesen Erfahrungen gewonnen hast.
- Räuchern: Räuchere alle Räume und Gegenstände in deinem Zuhause. Besonders wirkungsvoll sind Angelikawurzel, Johanniskraut, Wacholder, Fichtennadeln und Salbei. Segne deine Räume und bitte deine Lichtwesen um Unterstützung.
- Kartenlegen für das kommende Jahr: Ziehe Karten aus einem Kartenset und lasse dich von den Symbolen und Impulsen leiten, die dir für das kommende Jahr wichtige Hinweise geben können.
- Verabschiede das Alte: Verabschiede, was dir nicht guttut. Die Veränderung beginnt immer mit einer Absicht und Entscheidung, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Alles andere wird sich dadurch ergeben.
Gerne empfehle ich ebenfalls das Büchlein von Jeanne Ruland “Das Geheimnis der Rauhnächte” – darin sind auch Hinweise zur Wintersonnenwende und der Geschichte der Rauhnächte enthalten.
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